Sonntag, 24. März 2013

Tag 26 und 27 - Noho Marae

Letztes Wochenende haben wir internationale Studenten einen Einblick in die Kultur der Maori bekommen. Beim Noho Marae haben wir Lieder, Tänze und das Stockspiel gelernt - eigentlich spielen das dort kleine Kinder, und wir haben uns ganz schön anstrengen müssen, um nicht ganz zu versagen :-) Die Jungs haben den Kriegstanz (Haka) gelernt, und wir haben uns mit dem Poi-Tanzen beschäftigt.

Mein eigener, selbstgebastetelter Poi
Den Poi wirbelt man dann im Kreis herum. Ursprünglich war er für die Männer gedacht, um ihre Handgelenke für die Kämpfe zu lockern. Jetzt steht er für die elegante Erweiterung des weiblichen Körpers beim Tanzen.

Das alles fand auf dem Campus statt. Dort haben wir ein sogenanntes Marae, eine Art Versammlungshaus der Maori. Dort haben wir auch übernachtet.
 

Die verschiedenen Farben der Dachstreben symbolisieren die kulturelle Vielfalt auf dem Campus.
An den Wänden des Maraes sind Statuen aufgestellt, die Götter und legendäre Häuptlinge symbolisieren. Es sind aufwändige Holzschnitzereien mit Muscheln als Augen.

Hoturoa, der große Navigator und Stratege, Kapitän des Wakas Tainui


Und wenn man zu den Füßen einer solchen Statue schläft, schickt sie einem gute Träume :-)

Hier noch ein paar Wörter Maori:
(das r wird gerollt, überstrichene Vokale werden lang gesprochen, wh ist f, w wie im Englischen, u mit leichtem Schlenker zum ü)

Hallo (wörtlich: sei lebendig), auch: Danke
Kia Ora
Wie ist dein Name?
Ko wai tō ingoa?
Mein Name ist Anne.
Ko Anne taku ingoa.
Familie
whānau
Stamm
iwi
rot
whero
blau
kikorangi
grün
kākāriki
gelb
kōwhai
orange
karaka
lila
tawa
grau
mahina
pink
ma whero
braun
parauri
schwarz
pango
Boot, Kanu
waka
Wo ist die Toilette?
Kei hea te wharepaku?
Wo ist Anne?
Kei hea a Anne?
Kommt her, willkommen!
Haere mai!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen