Freitag, 26. April 2013

Tag 40 - Rangitoto Island

Die Vulkaninsel, die hier schon zwei Mal zu sehen war, heißt Rangitoto und liegt nördlich von Auckland. Man kann dort mit der Fähre hinfahren und dann zum Gipfel laufen. Autos oder Fahrräder sind dort - mit Ausnahme eines Traktors mit Hänger für Lauffaule - nicht gestattet. Und da sowieso grade Ostern und frei war, haben wir die Chance genutzt, um uns mal einen echten Vulkan anzugucken (der vor 550 Jahren sogar noch aktiv war!)

Der Ferry Terminal (etwa: Fährhafen). Und ja, es war ein bisschen windig auf der Fähre.

Vom Wasser aus hatten wir dann einen schönen Blick auf Auckland.

Dieser Leuchtturm markiert eine Sandbank und war sogar mal bewohnt.

Das war der Weg nach oben.

Da es eine Vulkaninsel ist, besteht der ganze Boden nur aus Lavagestein.

Zwischendurch sind wir an einer Vulkanhöhle vorbeigekommen. Man kann an einer Seite rein und kommt dann 20 Meter weiter wieder raus. Die Eingänge sind auf beiden Seiten recht niedrig bzw. eng, aber in der Mitte kann man gut stehen.

Und bis auf eine kleine Beule hab ich das ganze wohlbehalten überstanden.

Endlich oben angekommen hatten wir dann eine grandiose Aussicht auf Auckland.

Und so sieht der Vulkan jetzt von innen aus.
Neben Rangitoto befindet sich noch eine weitere Insel, Motutapu. Diese Insel ist hauptsächlich mit Gras bedeckt. Dort kann man auch noch wandern gehen, aber wir hatten leider nur einen Tag Zeit.


Hier ein Blick in Richtung Mohutapu.

Und ein sehr schöner Blick über den größten Pohutakawa-Wald Neuseelands.

Schließlich machten wir uns wieder auf den Rückweg - Dschungelfeeling gratis :-)

Dabei kamen wir noch an diesem schönen Strand vorbei.

Hier der Boden in der Nahaufnahme. Anmerkung: Es war gerade Ebbe.

Und wieder Vulkangestein soweit das Auge reicht.

Und dann ging es mit der Fähre wieder zurück nach Auckland.


Nach viereinhalb Stunden Laufen taten meine Füße zwar ganz schön weh (den Tag davor waren wir ja auch schon mehrere Stunden durch Hamilton gelaufen), aber es hat sich auf alle Fälle gelohnt, und nächstes Mal ist Mohutapu dann auch mit dran. Auf der Insel wohnen übrigens sogar eine handvoll Leute; es wurde früher als Ferienort genutzt, weshalb es dort noch kleine Hütten gibt. Viele sind schon verfallen oder wurden abgerissen, und es gibt auch weder fließend Wasser noch Strom, aber manche der Leute, die dort so eine Hütte besitzen, verbringen den ganzen Sommer dort, und genießen ihre Ruhe. Und zum Einkaufen geht es dann mit der Fähre.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen