Tag 1
Nach dem Hockey-Spiel ging es los. Ich hatte mir einen Campervan gemietet. Das ist hier üblich und besonders bei jungen Leuten sehr beliebt. Durch das Busfahren hatte ich mich schon an den Linksverkehr gewöhnt (und durch meine Mitfahrgelegenheit zum Hockey sogar daran, dass ich auf der falschen Seite einsteigen muss), aber Automatik war dann doch gewöhnungsbedürftig. Naja, wenigstens bin ich nicht aus Versehen auf die Bremse getreten, und nach einiger Zeit ging es sogar ganz gut. Das einzige Problem war dann noch, dass der Rückspiegel und der Gurt auf der falschen Seite sind (bis zum letzten Tag habe ich versucht, mich mit links anzuschnallen).
Am ersten Tag bin ich nach Whangarei und dann weiter nach Whananaki gefahren (auf der Karte A (versteckt sich hinter M) nach B nach C). Es hat länger gedauert, als gedacht, weil die Straßen hier sehr kurvig und teilweise nicht asphaltiert sind. Als die Straße zum ersten Mal einfach so in Schotter überging, habe ich mich schon gewundert. Aber das ist hier eben so, denn schließlich benutzen nicht besonders viele Leute die Straße.
Hier jetzt aber endlich ein paar Bilder von meiner Reise:
| Hier habe ich am Straßenrand angehalten, um die Aussicht zu fotografieren. |
| Es war ein sehr schöner Spätsommertag und der Himmel war strahlend blau. Und endlich: Schafe! |
| Es gibt hier aber auch viele Kühe. |
| Und nachts muss man aufpassen, dass einem keine Kiwis oder Possums unter die Räder kommen. |
Tag 2
Abends meinte der Platzwart zu mir "You don't see it now, but when you wake up tomorrow, you'll think you're in paradise." ("Du siehst es jetzt nicht, aber wenn du morgen früh aufwachst, wirst du denken, du seist im Paradies.") Und ich muss sagen, er hatte gar nicht so unrecht.
Und für den Fall, dass das Video nicht lädt, hier noch ein paar Bilder:
| Hier ein Blick auf den Strand... |
| und hier an den Klohäuschen vorbei auf die Umgebung. |
| Es gibt dort große Pohutukawa-Bäume. |
| Und her noch mal in die andere Richtung. |
| Die alte Polizeistation |
| Und ein schönes Haus direkt am Strand. |
| Blick von Paihia auf die Bucht |
| Der Platz, auf dem der Vertrag unterzeichnet wurde. |
| Das "Vertragshaus". |
| Es gab auch eine Tanz- und Musikvorstellung im Marae. |
| Mit diesen Kanus kamen die Maori nach Neuseeland. |
| Vorbei an Taupiri Bay... |
| ... und wieder eine unbefestigte Straße. Dafür entschädigt die Aussicht. |
| Die Landschaft wechselt hier sehr schnell. Deshalb ist es hier wieder platt wie in Schleswig-Holstein. |
Tag 3
Der Zeltplatz liegt mitten im Nirgendwo, und es gab hier auch keinen Platzwart. Die Übernachtungsgebühr wirft man in einem Umschlag in einen Briefkasten, und einmal am Tag fährt ein Ranger alle Zeltplätze in der Region an und sammelt es ein. Auch dieser Zeltplatz war sehr schön.
Und hier wieder ein paar Bilder:
| Morgens war es immer etwas nebelig - es wird hier grade Herbst. |
| Aber der Sonnenaufgang war echt toll :-) |
| Und hier kriecht noch das letzte Bisschen Nebel den Hang rauf. |
1. Die Bustour war billiger als das Benzin, das ich verfahren hätte.
2. Die Straße ist recht langweilig, und so hatte ich mal einen Tag "Fahrpause".
3. Auf dem Rückweg fährt der Bus am Strand lang - das wurde mir mit dem Campervan explizit verboten.
Hier jetzt also ein paar Bilder von der Tour:
| Ratana Bay - der Sand ist fast weiß und sehr feinkörnig. |
| Schafe soweit das Auge reicht! |
| Und man merkt, dass das Meer immer näher kommt. |
| Mittagessen gab es dann auch am Strand - Tapotupotu Bay |
Es gab einen etwas unglücklichen Zwischenfall - die Busfahrerin von meiner Tour hat mich am ersten Stopp vergessen (blöd, wenn man nicht bis 19 zählen kann...) Glücklicherweise gibt es mehrere Anbieter, die dort jeden Tag hochfahren, also konnte ich einfach in den nächsten Bus einsteigen (und das mit der Bezahlung haben die Busfahrer dann unter sich geregelt).
| Die erste Aussicht am Cape Reinga. Das ist die Tasmanische See. |
| Hier ein Blick nach rechts auf den Pazifik. |
| Und hier treffen die beiden Meere aufeinander. |
| Einen Leuchtturm gibt es hier auch, aber er ist jetzt nicht mehr bewohnt. |
Danach fuhren wir zum Rodeln zu den Sanddünen. Ja, SandDÜNEN. Wie gesagt, in Neuseeland findet man anscheinend alle Vegetationsformen, die es auf der Welt gibt. Als die ersten Seefahrer an diesem Strand ankamen, nannten sie ihn "Wüstenbucht". Und so sieht es dort auch aus:
| Hier kann man die Dünen in der Ferne schon sehen. |
| Und das war einer der Berge, die wir runtergerodelt sind. |
| Das Wasser kam bis zum Bus und spritzte sogar an die Scheiben. Unser Busfahrer war aber sehr erfahren, sodass wir nicht ins Meer gezogen wurden. |
| Und das ist der "Fels mit Loch". Warum wohl? |
| Unser Bus musste danach jedenfalls erstmal in die Waschanlage. |
Tag 4
Der Zeltplatz war mitten in einem Kauri-Wald. Diese Bäume werden sehr alt und seeehr groß, und sie sind hier eine Art nationales Naturdenkmal. Vom Zeltplatz aus gab es einen sehr schönen Rundweg durch den Wald (den sind wir am Abend davor auch schon gegangen). Und danach gab es erstmal eine heißte Dusche. Das war nämlich der erste Zeltplatz, der so etwas hatte... Aber auch hier gab es keinen Platzwart.
| Ich kam mir vor wie im Urwald. Das lag vielleicht an dem vielen Baumfarn. |
| Diese Bäume sind einfach beeindruckend! |
| Dieser hier soll 1.200 Jahre alt sein. |
| Auf diesen lustigen Berg traf ich zwischen J und K. |
| Und dies war noch die abschließende Aussicht. |
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